Und das bei der Hitze

Jetzt übertreibt er es aber, der Spätsommer mit seiner Hitze! Das ist kein Spätsommer- sondern ganz klar richtiges Sommerwetter.

Eigentlich ist mir das viel zu heiss heute, also zu heiss für alles. Andererseits ist das Sommerende ganz sicher nicht mehr weit. Ende vom Lied ist, dass ich mich gegen 16:00 dann doch aufs Krad setzte, und zwar auf meine brave No.1. Die Graue springt prima an, klappert erst ein wenig im Bigend, was sich dann nach Aufbau des Schmierfilms sofort wieder legt.

Von der ersten Sekunde der heutigen Fahrt an bin ich völlig entspannt und perfekt im Flow -- und das bleibt auch während der gesamten knapp 100 Kilometer so. Der Motor bollert besonders schön und wir ziehen miit Geschwindigkeiten zwischen 75 und 95 durchs schöne Mittelgebirge. Das Kurvenschwingen geht wie von selbst - und das überrascht mich dann schon ein wenig. Schliesslich leide ich sonst schon etwas unter zu großer Hitze, heute jedoch nicht. Liegt vielleicht auch daran, dass ich nur zwei mal anhalte und sonst durchgehend den kühlenden Fahrtwind geniesse.

Nur ungern unterbreche ich unseren perfekten Flow, aber hier am Rande der Hungener Seenplatte muss es dann doch mal sein - wenn auch nur wenige Minuten.

Später im kühlen Wald des Horlofftals ist der Stopp dann recht erträglich.

Das waren meine heutigen 100 Kilometer. Hätte anfangs nicht gedacht, es so lange in der Hitze auszuhalten. Und so wurde es dann einer der schönsten Fahrten dieses sonst eher sonderbaren Corona-Jahres.

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