Das magische Rechteck

Eine schöner Herbsttag oder Rückkehr des Sommers - egal, heute ist die Zeit für einen Motorradausflug mit Bullet No.2.

Als Ziel habe ich mir die Wetterau (wegen des milden Klimas) und speziell das magische Viereck zwischen Nidda, Gedern, Ranstadt und Kefenrod (wegen der faszinierenden Vielfalt) ausgesucht. Schon die 30 Kilometer Anfahrt bis Fauerbach sind sehr empfehlenswert, aber erst ab Fauerbach bin ich nach eigener Definition im magischen Viereck.

Auf den Karten sieht dieses Gebiet ein wenig langweilig aus, aber so ist es keineswegs. Im Gegenteil bietet die kleine Landschaft alle Elemente der umliegenden und bekannten Gegenden, nämlich Vogelsberg, Wetterau und Kinzigtal auf kleinstem Raum und quasi gebündelt. So wechseln sich flache Kulturlandschaften mit grünen Obstwiesen, Wäldern, erstaunlichen Steigungen oder auch wilden Wiesen mit Buschwerk ab. Hier wirds nicht langweilig und der einzige Nachteil ist die geringe Größe des magischen Rechtecks.

Das hier ist mein heutiges Revier.

Weil ich schon gegen 12:00 losgebollert bin, bleibt mir der wuselige Wetterauer Feierabendverkehr erspart. Ich bin eigentlich überall so ziemlich allein.

Immer wieder zeigen sich Höhenzüge, mal der Vogelsberg, mal der Taunus.

In den Waldstücken ist es sofort merklich kühler - der Sommer ist rum, eindeutig.

Sehr nett auch der Blick auf Dörfer und kleine Städtchen.

Von hier aus verlasse ich mein Viereck und ziehe über Birstein, Rabenstein und Ulmbach allmählich wieder in Richtung Heimat.

Am Ende des Tages habe ich einen Tank fast komplett leer gefahren und war somit um die 200 Kilometer unterweg. Dabei habe ich nur dreimal angehalten, was die eher geringe Zahl der Fotos zeigt. Aber ich wollte ja auch fahren, und nur nebenbei etwas fotografieren. Und so war's auch.

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