Zur Brücker Mühle

Heute findet sich im lokalen Werbeblättchen ein Bericht über die Brücker Mühle in Amöneburg.

Es handelt sich um eine sehr alte Mühle und soweit ich weiß, die letzte noch in Betrieb befindliche Mühle an der Ohm. Natürlich kenne ich die Brücker Mühle, aber weil ich ohnehin heut eine Tour mit der grauen Enfield vor habe, nehme ich mir die Brücker Mühle als Ziel. Der Weg dahin ist sehr schön, das Ziel interessant und die Entfernung genau richtig für einen Nachmittags-Ausflug.

Über Weitershain und Rüddingshausen bin ich recht flott im Homberger Umland und fahre hier gerade eine nette Abkürzung in Richtung Deckenbach. Mitten im Raps gibt es dann den ersten Halt.

Einige Kilometer weiter dann ein Stopp an meiner Lieblings-Feldscheune.

Hier befinde ich mich bereits an der Brücker Mühle direkt an der Ohm (natürlich) und mit einem netten Hofladen. Heute bleib ich zwar nur aussen vor, am am Pfingstmontag ist Mühlentag, und da werde ich hier erneut vorbei schauen – dann aber aktiv.

Wasser, Brücke, Mühle und Weiden vermitteln hier eine nostalgische Atmosphäre. Und meine Enfield passt vorzüglich dazu.

Etwas zur Geschichte der Mühle, es soll ja niemand dumm sterben.

Wo ich schon mal in Amöneburg bin, fahre ich auch den Pickel bis ganz nach oben und schaue nach, was es hier am Marktplatz neues gibt.

Ein schönes Fleckchen ist Amöneburg, und wer hier wohnt, kann sich glücklich schätzen.

Nirgendwo kann man so schön rasten wie an den Marterln im Amöneburger Becken – deshalb suche ich mir auch eines davon aus und verweile ein wenig.

So schlimm ist es bei mir jetzt gerade nicht, aber der Ort vermittelt schon eine gewisse Ruhe.

Und schon bin ich wieder bereit für weitere Kilometer.

Im Wald zwischen Elpenrod und Ruppertsburg habe ich dann 120 Kilometer hinter mich gebracht. Noch eine weitere kleine Tour, und ich kann den Reinigungs-Ölwechsel mit Mathy-Zusatz durchführen. Vielleicht nehme ich ja die Graue am Pfingstmontag, wenn es erneut zur Brücker Mühle geht.

Noch ein kurzer Stopp in Ilsdorf, wo an einem Chinaroller geschraubt wird – schrecklich. Und das Schlimmste: Auch noch erfolglos – und ganz sicher auch ohne das geringste Vergnügen. Da mach ich mich lieber vom Acker, gebe zu Hause der Enfield den üblichen after-ride-Service und das war’s dann auch für heute.

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