Zum Energiepark Mölln

Am Energiepark Mölln im Ebsdorfergrund war ich natürlich schon. Die Straße zwischen Moischt und dem Energiepark habe ich aber in so guter Erinnerung, dass ich sie noch mal durchfahren werde.

Dazu breche ich um 14:00 auf, weil es jetzt etwas kühler und bewölkter geworden ist.

Über Lehnheim, Weitershain und Rüddingshausen fahre ich zunächst nach Deckenbach und dann weiter in Richtung Schröck, das Amöneburger Becken lasse ich dabei rechts liegen. In Schröck wird dann abgebogen nach Moischt und dann kommt auch bald der Abzweig zum Energiepark – ohne Hinweisschilder, einfach eine kleine Strasse ins Nichts.

Kurz vorm Energiepark ein kurzer Stopp mit Blick auf …..

….. den Turm der alten Kirche in Wttelsberge.

Und das ist der Energiepark – nichts mit Solarfeldern, nichts mit Windrädern – hier wird aus landwirtschaftlichen Abfallprodukten Biogas, also Methan, erzeugt.

Nun gehts weiter komplett durch den Ebsdorfergrund bis Roßdorf, wo ich in Richtung Höingen abbiege und im Höinger Wald eines der kleinen Wasserwerke besuche.

Etwas später dann auf der Straße zwischen Höingen und Deckenbach, die beinahe so schön ist wie das Sträßchen zum Energiepark.

Einen Vogelsbergblick gibt es dann bei Schadenbach an der kleinen Aussichtshütte. In diesen Zeiten ist der Blick allerdings bestimmt von Windrädern, jeder Menge Windrädern.

Die letzten Kilometer nehme ich über das Feldatal und Mücke.

Während der gesamten Fahrt werfe ich immer wieder einen Blick auf mein provisorisches Voltmeter, aber die Ladespannung ist bisher zu 100% im grünen Bereich.

Um 18:00 bin ich dann wieder am Rande des Vogelsberges angekommen. 120 Kilometer hat mich der Besuch des Energieparks gekostet, also deutlich mehr als mein selbst gesetztes Limit von mindestens 50 Kilometern. Ist wohl an der Zeit, diese meine Einstellung zu überprüfen und der Realität anzupassen. 50 Kilometer – so kurze Strecken bin ich schon länger nicht mehr gefahren.

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