Klemmende Getriebe

….. hab ich vorher noch nie gehabt, auch nicht mit den ältesten Böcken.

Bei der Enfield aber überrascht mich das nicht – überraschend ist eher die Tatsache, dass erst jetzt etwas klemmt. Aber noch länger fahren will ich damit natürlich nicht, und so gehe ich ganz langsam daran, mir das Getriebe meiner No.1 mal von innen anzuschauen.

Das Getriebeöl hatte ich ja schon vor ein paar Tagen abgelassen und so kann ich mit dem Schrauben beginnen. Schalthebel, Kickstarter und Leerlauffinder entfernt und dann den äußeren Deckel demontiert – ganz einfach.

Dann muss der hintere Deckel ab, dazu müssen die Schaltmimik, der Deckel der Kupplungsstange, ein paar Schrauben und die Kickstarterfeder gelöst bzw. entfernt werden. Hier kommen die ersten Ungereimtheiten zutage: Die Sechskantschraube der Deckelbefestigung scheint zu kurz zu sein und die Kontermutter zu Einstellung der Schaltraste fehlt.

Jetzt ist der Blick auf die Innereien frei. Heraus nehmen kann ich den Zahnradsatz noch nicht, dazu muß ich erst von der anderen Seite die Kupplung und das Kettenritzel entfernen.

Die Zahnräder sehen sehr gut aus und auf Anhieb kann ich keine Ursache für das Klemmen erkennen.

Das Albion-Getriebe scheint wirklich sehr haltbar, quasi unverwüstlich zu sein.

Dann kommt der Hermes-Bote und bringt aus Melle ein einbaufertiges Getriebe – Danke dafür, Bernd.

Dann habe ich genug von schmierigen Arbeiten und baue noch kurzerhand einen Aluhalter für ein Katzenauge an die schwarze Enfield. Hat der TÜV sich gewünscht.

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