Dehli - Kanyakumari und zurück

Eine Traumreise für mich, der ich noch nie in Indien war. Aber heute darf ich die Reise zumindest virtuell erleben – herzlichen Dank dafür an Hans H. aus dem Enfield-Forum.

Wir haben uns für den heutigen Mittwoch am Falltorhaus verabredet und dort sitzen wir dann bei wunderbarem Frühlingswetter auf der Lästerbank vor dem Laptop von Hans und ich erlebe die 10-wöchige Motorradreise auf der Royal Enfield Himalayan in 3 Stunden in Form von Bildern, Videos und wunderbaren Kommentaren aus erster Hand. War beinahe so schön, als wäre ich selbst dort gewesen.

Und zusätzlich komme ich zu meiner ersten echten Begegnung mit der Enfield Himalayan. Ein schönes Motorrad, und gänzlich anders als meine altertümlichen Pre-units. Moderner Motor, Einspritzung, digitale Armaturen, ordentliche Verarbeitung, geringes Gewicht und ausreichende Motorleistung. Mir persönlich fehlt eigentlich nur der zusätzliche Kickstarter, ansonsten könnte die Himalayan meine perfekte Wander-Enduro werden.

Um 13:00 mache ich mich auf den Weg zum Falltorhaus, den ich aufgrund der geringen Entfernung auf ca. 40 Kilometer ausdehne. Jetzt, am Schottener Flugplatz, kann ich die letzten 5 Kilometer angehen.

Kurz nach mir erscheint auch Hans, der einen Laptop mitbringt und mit zahllosen Bildern und Videos einen perfekten Reisevortrag hält. Für die nächsten drei Stunden bin ich also in Indien.

Der nette Fahrer der GS aus Schweinfurt hat eine schöne Route durch Spessart und Vogelsberg hinter sich, um zum Falltorhaus zu gelangen: runde 250 Kilometer.

Nach dem Vortrag von Hans – mittlerweile ist es 17:00 – geht es zu seiner Himalayan. Für mich das erste mal, dieses neue Enfield-Modell in real Life zu erleben.

Gefallen hat mir die kleine Enduro schon auf den ersten Bildern, aber in der Realität noch deutlich besser. Der scheinbare Design-Lapsus mit den zwei Kotflügeln vorn sieht in Wahrheit richtig gut aus.

Eindeutig ein modernes Motorrad.

Tatsächlich wäre das eine prima Wander-Enduro für mich.

Während Hans noch am Falltorhaus verweilt, um eine kleine Mahlzeit einzunehmen, mache ich mich auf den Heimweg. Bei einer letzten Rast auf dem Eselskopf mit weitem Blick in den Vogelsberg hinein bin ich gedanklich immer noch in Indien. Meinen Dank an Hans, für diesen wunderbaren Nachmittag.

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