Back to the roots

Als ich die graue Bullet wieder zu mir zurück geholt habe, war eine meiner ersten Taten die Montage eines netten englischen Lucas-Rücklichtes samt kleinem Halter.

Hat mir anfangs ganz gut gefallen, aber nach und nach hat mich gestört, dass durch die nicht ganz passende Krümmung des hinteren Alu-Kotflügels das Kennzeichen sehr schräg stand. Zu schräg für meinen Geschmack. Heute ist wieder so ein Tag, den ich aufgrund der Hitze und der drohenden Unwetter lieber in der Werkstatt verbringe, und das werde ich nutzen, mein Rücklichtproblem anzugehen.

Im Fundus habe ich noch einen Rücklicht- und Kennzeichenträger von Hitchcocks, gekauft im Jahre 2010. Mit dem sollte doch etwas gehen, und der war sowieso schon mal an der Grauen montiert.

So siehts‘ an der Grauen bis heute mittag aus – für meinen Geschmack ist das Heck zu schräg.

Der Anbau ist natürlich nicht schwierig, aber dennoch recht kniffelig. Hauptsächlich deshalb, weil etliche Bohrungen für das Kennzeichen und dessen Verstärkungsblech geändert werden müssen. Und Bohren, Sägen und Feilen hält schon ein wenig auf. Aber bereits nach drei Stunden ist alles montiert und mein Kennzeichen hat endlich wieder einen vernünftigen Winkel.

Auch die kleinen LED-Blinker sind wieder angebaut und ich nutze die Gelegenheit, das Alu-Schutzblech mal wieder richtig zu polieren. Belgom ist dabei das Mittel der Wahl.

Alte Löcher werden mit Gummistopfen verschlossen.

Alles passt und funktioniert wieder.

Ganz schön hell, diese kleinen Blinker – und sie haben sogar ein Prüfzeichen. Etwas sonderbar ist, dass die beiden Leitungen für Rück- und Bremslicht exakt die Farben vertauscht haben. So muss schwarz an rot und rot an schwarz anschließen.

Insgesamt werkel ich fast fünf Stunden an dieser Aktion, aber durch die Hitze geht eben alles etwas langsamer. Und am nächsten Gewittertag kann ich dann ruckzuck das Lucas-Rücklicht gegen eine LED-Version tauschen. Liegt auch schon bereit.

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