In die Wälder

…… genau dahin zieht es mich heute: In die Wälder rund um Laubach, Schotten, Gedern, Hirzenhain und Nidda.

Denn es ist heiss heute, richtig heiss! Ein vollwertiger Sommertag Anfang Mai, das bietet der Wettergott an diesem Tag. 27°C sind toll, aber noch nicht so heiss, dass das Fahren zur Tortour wird. Es passt einfach.

Also ziehe ich gegen 14:00 die graue Enfield aus der Scheune – 1 mal gewippt, ein mal gekickt – und schon bollert die Maschine aus dem kurzen Triumph-Endrohr. Eindeutig läuft der Motor mit der 32,5er Leerlaufdüse besser, die kleine Anreicherung im unteren Drehzahlbereich hat er gebraucht.

In Laubach wird getankt und dann erstmal nur gefahren – bis zum Gederner See. Wie die meisten kleinen Gewässer hier ist auch der Gederner See stark abgeschottet und nur zahlende Gäste haben Zutritt zum Wasser.

Sehr hübsche Ferienhäuser werden hier angeboten – da bekomme ich glatt Lust, mal ein Wochenende am See zu verbringen. Aber nur, wenn auch die Enfield auf den Platz darf – und da hab ich so meine Bedenken.

Außerhalb der Umzäunung wird quasi gar nichts geboten, deshalb bin ich dann doch schnell wieder hier weg. Aber das Wochenende am See behalte ich im Hinterkopf.

Durch die Wälder fahre ich nun in Richtung Nidda, halte aber vorher in Michelnau am Steinbruch. Hier wird am nächsten Wochenende Egon eine Ausfahrt mit Teilnehmern des Forumstreffens unternehmen. Dieser Vorschlag stammt von mir, aber ich bin sicher, davon weiß der Egon nichts mehr. Ist aber auch egal :-)

Etwas später würde ich in Nidda eigentlich gern ein Eis auf dem Marktplat schlecken, aber die Innenstadt ist komplett gesperrt. Nur über verschlungene Sträßchen schaffe ich es, überhaupt wieder in die richtige Richtung zu kommen – nämlich in die Richtung Bad Salzhauen, wo ich kurz auf der kühlen Alleestrasse pausiere.

Am Rande des Laubacher Waldes bin ich dann beinahe wieder wieder zu Hause.Wunderbare und waldreiche 130 Kilometer hat mich die brave Enfield heute getragen und ich glaube, wir hatten beide unseren Spaß dabei. Jetzt aber heisst es mal wieder „Let’s call it a day“.

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